Rubigen

Baugruppe E (Rubigen, Oberholz)
Beschreibung
2 grosse Bauernhäuser mit Ründifronten gegen S und ihre beiden Speicher mit Mansartdach prägen auf dem sanften Geländerücken die Baugruppe Oberholz. Neben weiteren Sekundärbauten steht an der SW-Ecke noch ein jüngeres Einfamilienhaus (modernes Stöckli). NO-seitig, schon am Abhang zum Beitwilmoos - urspr. ein Weier, der E. 18. Jh. verlandete -, stehen noch ein Bauernhaus und ein Kleinbauernhaus, die aber geschichtlich und räumlich nicht direkt zum Oberholz gehören. Der Ursprungshof (das Sässhaus) im Oberholz stellt das Bauernhaus Nr. 70 dar. Es wurde spätestens 1757 errichtet. 1795 erfolgt eine Hofteilung zwischen den Brüdern Christian und Niklaus Hodel. Der ältere Niklaus erbaute sich dann 100m östlich davon ein neues Bauernhaus (Nr. 69), das damals einen äusserst fortschrittlichen Bau darstellte. Kurz darauf liessen sich die beiden Brüder je einen Speicher mit Mansartdach und Ründi (Nr. 69B, Nr. 70A), wohl vom gleichen Zimmermann erbauen. Der Speicher Nr. 70A ist dem Bauernhaus vorgelagert, währenddem der Speicher Nr. 69B in der Mitte der beiden, nahezu parallel stehenden Bauernhäuser steht.