Wilderswil
Baugruppe D (Wilderswil, Unters Ried)
Beschreibung
Vorzüglicher, aus drei Chalets bestehender herrschaftlicher Feriensitz des Historismus auf einer schmalen Hangterrasse an der Strasse nach Saxeten. Der deutsche Rechtsprofessor Adolf Wach, der Schwiegersohn von Felix Mendelssohn-Bartholdy, kaufte 1880 auf dem Ried ein Stück Land. In der Folge entstanden hier drei Chalets, welche als Familiensommersitz dienten. Als erster Bau entstand 1881 das mittlere grosse Chalet (Nr. 283), dann folgte 1892 das Gästehaus (Nr. 284B) und 1907 wurde das Pächterhaus (Nr. 283A) erstellt. Die beiden ersten firstparallelen Bauten sind nach NO orientiert und wirkungsvoll gestaffelt. Rechtwinklig zu diesen Bauten steht am Waldrand das dritte Wohnhaus und die Scheune. Unterhalb der Wohngebäude befindet sich ein kleines Ofenhaus (Nr. 284A). Die Gebäude umfassen einen nach SO offenen, mit Gehölzen durchsetzten Grünraum.
Einzelobjekte
Inkraftsetzung
14.01.2000
