Wynigen

Baugruppe D (Oberbühl)
Beschreibung
Harmonische Hofgruppe mit grossartiger Fernwirkung in reizvoller Lage auf einer nach Südwesten gerichteten Hangschulter. Bis zum Bau der neuen Erschliessungsstrasse im 19. Jh. lag die Siedlung direkt an der bereits im Spätmittelalter benutzten West-Ost-Verbindung von Wynigen über Büel u. Ferrenberg nach Huttwil, von der heute noch die gut erhaltenen Reste des geraden Hohlweges Richtung Tal zeugen. Das Ensemble mit seinem orthogonalen Bebauungsmuster wird durch die beiden nach Süden orientierten Bauernhäuser (Oberbühl 239 u. 240/240a) mit ihren mächtigen Walmdächern u. Hocheinfahrten geprägt. Im Nordwesten bildet der lang gezogene Mehrzweckbau (mit Oberbühl 240b) einen Raumabschluss gegen den Hang. Zwischen den Bauernhäusern steht der heute als Speicher genutzte mittelalterliche Heidenstock (Oberbühl 239c), der als ehem. Kapelle St. Ulrich den Durchreisenden zum Innehalt diente.