Rubigen

Ensemble bâti A (Rubigen, Dorf)
Déscription
Das ehem. Bauerndorf Rubigen entwickelte sich zu einem Strassendorf entlang der Strecke von Bern über Thun zu den Passübergängen im Oberland. Den südl. Dorfrand markiert ein fast würfelförmiges Schlösschen, das um 1730 für den damaligen Salzdirektor Anton Rodt erstellt wurde. Der alte Kern in der Dorfmitte wird durch bäuerliche Bauten geprägt. Zur räumlichen Gliederung trägt der prägnante Hälblingsspeicher von 1618 an der Abzweigung des alten Hunzigengässlis und der grosse Baumbestand bei. Auf der anderen Strassenseite zweigt zwischen 2 grossen, giebelständigen Häusern das ehem. Bärengässli (heute Bahnhofringstrasse) ab. Im N stehen die Häuser traufseitig zur Strasse. Der Gasthof Krone (erb. um 1823), seine Dependance, der Stock, und die ehem. Schmiede von 1860 nördl. davon bilden durch die verschalte Dachuntersicht auf gleicher Höhe nicht nur historisch, sondern auch als Strassenraumbegrenzung eine Einheit. An der Stelle des heutigen Tearooms bildete einst ein Bauernhaus (durch Brand zerstört) den historischen Ortsabschluss. Das Stöckli von 1808 und das Bauernhaus (Nr. 16) von 1675 - wohl ältestes bewohntes Haus in Rubigen - wirken deshalb ein wenig abgenabelt. Beide Häuser gehören aber zum historischen Ortsbild, das trotz ausgebauter Hauptstrasse im Innern von bemerkenswerter räumlicher Qualität geblieben ist. Auch von aussen hat sich die Dachlandschaft der Altbauten gut erhalten. Über der Geländekante erstreckt sich die Silhouette der grossvolumigen Dächer.