
Dürrenroth
Direction de l'instruction publique et de la culture
Office de la culture
Service des monuments historiques
www.be.ch/monuments-historiques
Dorfstrasse 28, 3465 Dürrenroth
Parcelle principale
854
Coordonnées
2626829.998 / 1215492.561
Recensement architectural
06.12.2010
entrée en vigueur
Appréciation
digne de protection
Objet C
Ja
Protégé
12.04.1995, ACE (cantonale)

Déscription
Wohnstock von 1826
Sog. Kreuzstock, ehem. Gästeunterkunft u. zwischenzeitlich mit Metzgerei-Laden; gehörte ehem. zum Besitz der Müller Flükiger. Wohlgestalteter spätbarocker Putzbau in städtischem Gehabe unter Mansart-Walmdach. Kalksteinsockel u. hervorragende Sandsteingliederungen. W- u. O-seitig grosse Korbbogen-Tore mit Pollersteinen für Kutscheneinfahrt (ehem. Einstellplatz). N-seitig ausgezeichnete Portalrahmung mit Stichbogen, auf geschwungenen Konsolen kleiner Balkon mit schmiedeeisernem Gitter u. Flükiger-Wappen. Gefeldertes Türblatt mit kleinen Messingrauten, Supraporte mit Laubsägeornament. S-seitig Laube auf Holzsäulen. Im Inneren eindrückliches Treppenhaus. Gepflegte Nahumgebung mit Buchs u. Terrassierung mit Kopfsteinpflästerung. Bildet die O-Begrenzung der spätbarocken Bauten des inneren Dorfbildes.
Histoire de la construction
1826 - 1826: Erbauung
Inscription
1826 (aufgefundene Tafel)
Ulrich Flükiger,
Müller,
zu Dürrenroth.
1832
U. F.
(Mehlsack, Treppenhaus)
Umgebaut für Gemeindeverwaltung u. Kirchgemeinde 1994/95 durch Arch. René Schärer, Huttwil (nach Wettbewerb 1993). Hierbei unter anderem Entfernung des Ladenfensters der Metzgerei (seit 1900) im W u. Ersatz durch 2 übliche Fenster wie im Original.
2 Gewölbekeller werden als Jugendtreffpunkt genutzt.
Der Vorgängerbau, ein Ständerbau, gehörte kurze Zeit bis 1824 dem bekannten Tuch- u. Stoffhändler Gottlieb Blau von Eriswil, dessen Handelsgeschick und Menschenfreundlichkeit auch von Gotthelf festgehalten worden ist. Er vermachte den Stock in seinem Nachlass an Ulrich Flükigers Sohn Johann.
Ensemble bâti
BI-2597, Dürrenroth