Gurbrü

Baugruppe B (Gurbrü, Oberdorf)
Beschreibung
Stilistisch mehr oder weniger homogene Häusergruppe im Umkreis der Verzweigung Oberdorfstrasse-Kantonsstrasse. Vier innerhalb der ersten 4 Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts entstandene Bauernhäuser prägen hier mit ihren grosszügig gestalteten Aussenräumen das Ortsbild. Am exponiertesten steht wohl das zentrale Haus Nr. 19 mit seinem weitläufigen, sorgfältig gestalteten Vorgarten; es ist wohl im Kern das älteste dieser 4 Gebäude, wurde aber nachträglich über dem EG in Heimatstilformen erneuert. Östl. anschliessend steht das mit seinem hohen Mansartdach ins Auge springende Bauernhaus Nr. 33, dessen Vorgartenzone durch einen neuen Stallausbau etwas beschnitten wurde. Es wurde 1913 erbaut und ist nte aus dem dem Klassizismus und dem Heimatstil. Eine schlichte Heimatstil-Variante der 1920er Jahre zeigt der gegen S gerichtete Massivbau Nr. 22 mit seinem ansprechenden Hofplatz zur Strasse. Platzraum schliessend gegen N steht das Gebäude Nr. 32. Es führt eine regional oft verbreitete, dem Heimatstil verpflichtete Mischbauweise der 1930er Jahre vor mit dem gleichen, zeittypisch geformten Ründi-Dach wie es die Nrn. 19 und 22 besitzen. Ebenfalls zu dieser Gebäudegruppe gehört das örtliche Feuerwehrmagazin Nr. 35B mit seiner hübsch fassonierten Ründi und den dekorativ gefügten Brettmustern. Optischer Schlusspunkt im O bildet das Schulhaus mit seinem weitherum sichtbaren Uhrtürmchen (vgl. Schulhaus Nr. 26 in Wileroltigen).