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Rubigen

Bildungs- und Kulturdirektion Amt Kultur Denkmalpflege www.be.ch/denkmalpflege
Hunziken 101, 3113 Rubigen
Grundstück
850
Koordinaten
2607891.157 / 1193287.515

Bauinventar

26.05.2004
verfügt
Einstufung
erhaltenswert
K-Objekt
Ja
Beschreibung
Ehem. Mühle von 1837, anstelle Vorgängerbau, 1886 nach Brand (1884) erneuert; heute Konzertlokal Riegbau mit Satteldach. Im massiven EG sind Fenster und Türen mit Segmentbogenstürzen aus Sandstein eingefügt. Die breite Tür auf der NW-Seite ist durch eine Fugenteilung in der Umrahmung und durch den datierten Schlussstein ausgezeichnet. SW-Front (von 1886) mit Rundschindeln verrandet. Fassadenmitte durch Doppelfenster ausgezeichnet. Vorgelagert schmale Terrasse, rückseitiger Ausbau wohl aus den 1930er-Jahren. Die Mühle gehörte bis 1879 zum Hunzigengut (Nr. 100). Ab 1979 baute Peter Burkhart sukzessiv die "Mühle Hunziken" zu einem Musikclub mit internationalem Renommee aus. Trotz Umbauten und Gestaltung des Umschwungs mit skurrilen Kunstwerken ist der Bau als Mühle klar erkennbar, insbesondere auch im originellen Konzertraum mit Holzgalerie. Die Einmündung des Schwarzbaches in die Giesse gab den Standort vor.
Baugeschichte
1837 - 1837: Erbauung
Inschriften / Baudaten
H C 1837 SCMuz (Schlussstein Türsturz) 1959 Brandv.: Neue Installationen 1963 Brandv.: Umbau
Baugruppe
Baugruppe C (Rubigen, Hunzigen)