Niedermuhlern
Ensemble bâti C (Niedermuhlern, Ratzenberg)
Déscription
Der Weiler liegt am W-Abhang in landschaftlich vielgestaltiger Umgebung am westl. Rand der Gemeinde. Der Name stammt angeblich von einem alemannischen Gehöft eines 'Ratzo' ab. Als grosser Freibauernhof wird der Ratzenberg im Jahr 1280 urkundlich erstmals erwähnt. Das Bauernhaus mit dem mächtigen Scheunenteil wirkt trotz Umbauten dank seiner gut erhaltenen Gesamtform als intakter Hauptbau der Gruppe, der die Vielfalt der unterschiedlich ausgerichteten anderen Bauten zusammenhält. Südl. vorgelagert der wohl nach Hofteilung erbaute Wohnstock des zweiten Gehöfts (Nr. 175, von 1824), ein herrschaftlicher Bau mit eleganten Dach- und Fensterformen, flankiert vom gestuft mit Schopf und Scherm an den Hang gebauten Ofenhaus (Nr. 174, von 1713); dazugehörig die grosse, veränderte Scheune (Nr. 172, nicht im Inventar) und erhöht darüber in den Hang eingetieft ein interessanter Wagenschopf (Nr. 172). Schräg oberhalb die ehem. Ziegelhütte - bis zum Brand 1896 in Betrieb. In der Mitte der dichten und vielgestaltigen Gruppe steht der stattliche Speicher (Nr. 177, von 1750) mit grossem Keller zur ehem. angebauten "Brönni". (Seltene Inschrift an Speicher-Kellerwand)
