Rüderswil
Ensemble bâti C (Rüderswil, Schwanden)
Déscription
An der Stelle, wo der Nessel- in den Goldbachgraben einmündet, hat sich im Talboden entlang des Goldbaches ein kleines Gewerbe- u. ab der M. 19. Jh. ein Dienstleistungszentrum gebildet. Ein vorwiegend aus Riegbauten der 1. H. 19. Jh. zusammengesetzter älterer Bereich ist unterhalb des Fläderwalds situiert. Diese Gebäude (vgl. Nrn. 16, 20 u. 23), die ausser der Mühle Nr. 21 / 22 mit einem Mansartdach überdeckt u. ausser dem stattlichen Stock Nr. 16 quer zur Höhenlinie situiert sind, bilden eine homogene, von dem Gewässer wesentlich geprägte u. von der Mühle dominierte Einheit. Der durch die Verkehrssituation u. die Mühle (deren Betrieb jüngst eingestellt worden, deren Infrastruktur jedoch noch vorhanden ist) bedingte Zentrumscharakter wird durch die grossvolumige Gastwirtschaft "Bären" (Nr. 18, von 1844) zusätzlich akzentuiert. Der schindelverrandete Ründibau säumt mit seiner Traufseite die nach Landiswil führende Strasse u. steht genau in der Achse des in den Nesselgraben abzweigenden Wegs, der vom ehem. Postgebäude Nr. 18A bzw. von der ehem. Schmiede Nr. 19 flankiert wird. Diese beiden Gebäude heben sich durch ihre Satteldächer u. den filigranen, für ihre Entstehungszeit typischen Bauschmuck von den älteren Riegbauten ab. Obwohl der Siedlungsschwerpunkt in jüngster Zeit sich im NO erheblich ausdehnt, ist sein urspr. Charakter immer noch ablesbar.
Objets individuels
Entrée en vigueur
06.08.2003
