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Rubigen

Ensemble bâti C (Rubigen, Hunzigen)
Direction de l'instruction publique et de la culture Office de la culture Service des monuments historiques www.be.ch/monuments-historiques

Recensement architectural

26.05.2004
entrée en vigueur
Déscription
Hunzigen besteht heute aus einem herrschaftlichen Gut mit Wohnstock und einer Mühle (mit Nebengebäuden). Einige Häuser verschwanden infolge Hochwasser, Bränden oder wegen des Autobahnbaus. Eine Mühle mit Stampfe, Reibe und Säge gab es schon im 14. Jh. Mühle und Herrengut gehörten bis 1879 zeitweise demselben Besitzer. Die Mühle nutzt das Wasser des Schwarzbachs sowie kleinerer Wasserläufe, die östl. des Herrenguts zusammengefasst werden. Das Wasser speist auch den Weiher mit Springbrunnen. Den Wohnstock (Nr. 100) mit Weiher und Garten liess sich Johann Rudolf Fischer-Gruner um 1770 errichten. Die Scheune auf der W-Seite ist mittlerweile verschwunden, sodass sich heute ein Kontrast zwischen dem allein stehenden Landsitz auf der O-Seite und dem Konglomerat von Mühle (Nr. 101), Ofenhaus (Nr. 101B) und einem Kleinbauernhaus (Nr. 100B) auf der W-Seite des Weges präsentiert. Im Anschluss an die Aarekorrektion 1825-31 wurde bei der Mühle 1835/36 die Hunzigenbrücke gebaut (1973/74 in die Auguet bei Muri versetzt), um die Fähre (Landestelle etwa 700m aareabwärts) zu ersetzen. Nebst altem Gewerbe und Herrensitz steigert die Brückenkopfsituation die Bedeutung dieser Baugruppe.
Objets individuels
BI-33684, Rubigen, 3113 Rubigen, Hunzige 100
BI-33651, Rubigen, 3113 Rubigen, Hunziken 101b
BI-33652, Rubigen, 3113 Rubigen, Hunziken 101
BI-33683, Rubigen, 3113 Rubigen, Hunzige 100b