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Wilderswil

Direction de l'instruction publique et de la culture Office de la culture Service des monuments historiques www.be.ch/monuments-historiques
Lehngasse 7, 3812 Wilderswil
Parcelle principale
1040
Coordonnées
2632338.662 / 1168113.632

Recensement architectural

14.01.2000
entrée en vigueur
Appréciation
digne de protection
Objet C
Oui
Déscription
Doppelbauernhaus von 1790, renov. 1972/73 Stattlicher Blockbau mit jüngerer Stubenerweiterung auf massivem Sockel. Teilweise erneuerte Stubenwand. Bundbalken mit pflanzlichen Flachschnitzereien. Über Konsolenfries leicht vorkragendes Gadengeschoss. Ehem. dreiseitig umlaufende Gadenlaube mit schlichten Laubenbrüstungsausschnitten und schön profilierten Laubenpfosten. Vergrösserte Gadenfenster. Flache Konsölchen stützen den leicht vorkragenden Giebel. 1972 wurden zwei zusätzliche Fenster im Giebel eingebaut, dadurch musste die Inschrift versetzt werden. Einfache, in geschwungenen Profillinien verlaufende Blockkonsolen. Der traufständig zur Lehngasse stehende spätbarocke Bau weist eine breite, zurückhaltend gestaltete Fassade auf. Der südorientierte Bau setzt einen sichtbaren Akzent im Strassenraum.
Histoire de la construction
1790 - 1790: Erbauung
Inscription
Gebauen im 1790 Jahr Christen Föütz Zimermeister war (Seit 1973 im Giebel, Fraktur) O gnadenreicher Gott Hast dier gefallen Lassen Daß wier hier Hein bauen Laßen an die Straßen Dein Gnad und Sägenshand Hat es uns Zugestellt Herr wohne du in Unser härtz Sei dein gezält Die psizer deßes haus / Samt allem Waß darinen der Gnädig Gott behütt und sägne ihr Beginn Ehr Leite ihren gang Allzite Aus und Ein das All ihr thun nur ihm Mög wohlgefellig sein Bis Entlich sie uolent Ihr zeitlich Läbens lauff Herr gnädig sie uversetz Zu dier im Himmel auff Diß Haus hatt lasen Bauen Chaspar Balmer und Elsbeth Wenger (Fensterbrüstung im DG, Fraktur, rest. 1973)
Ensemble bâti
BI-511, Wilderswil